Was haben das neueste gefakte Facebook-Mail und die Nigeria-Connection gemeinsam? Sie können nicht rechtschreiben und nicht übersetzen.
Seit ein paar Tagen geht bei Facebook ein Mail um, das von gutgläubigen AnwenderInnen an andere weitergeleitet wird. Es handelt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an eine Aktion von Datenklauern, die mit dem “echten” Facebook nichts zu tun hat. Denn obwohl Facebook schon mal mit sehr eigenartigen von Laien erstellten Übersetzungen aufwartet, würde sich das Team um Mark Zuckerberg wohl niemals die Blöße geben, so einen Quatsch auszusenden:
“Facebook ist seit kurzem zu sehr überbevölkert, gibt es viele Mitglieder klagen darüber, dass Facebook noch sehr langsam. Die Daten zeigen, dass der Grund ist, dass zu viele nicht-aktive Mitglieder und auf der anderen Seite ist es viele neue Facebook-Mitglieder.
Wir senden diese Nachricht, um zu sehen, wer die Mitglieder aktiv sind oder nicht. Wenn Sie aktiv sind schicken Sie bitte dieses zu mindestens 15 andere Nutzer (copy + paste) zu zeigen, dass Sie noch aktiv sind. * Diejenigen, senden Sie diese Nachricht nicht innerhalb von 2 Wochen entfernt, ohne zu zögern, um mehr Platz zu schaffen sein .
Senden Sie diese Nachricht an alle deine Freunde um mir zu zeigen, dass Sie noch aktiv sind, und Sie werden nicht entfernt werden.”
Wer Kettenbriefe schon in der Schule nicht leiden konnte und sich darüber hinaus an die Nigeria-Connection (”Gentleman sucht Konto für 50 Millionen Euro”) erinnert fühlt, wird die Finger vom Forward-Button lassen und sich maximal über die sprachlichen Ergüsse amüsieren.