Kategorie: ‘Tourismus’

La seguridad elegante ahorra tiempo

La seguridad elegante ahorra tiempo
Dienstag, August 24th, 2010

Einen Orden für die wohl gruseligste Übersetzung des Sommers bekommt die amerikanische Behörde Transportation Security Administration (TSA), die unter anderem für die Gepäckskontrolle der aufgegebenen Gepäckstücke auf Flügen in die USA und aus den USA zuständig ist. Obwohl natürlich längst nicht alle Gepäckstücke geöffnet und durchwühlt werden, finde ich alljährlich die diesbezüglichen Zettelchen in beiden Gepäckstücken vor – und ärgere mich jedes Mal über die grauenhaften Übersetzungen ins Spanische. Besondere “Perlen”: “De TSA los pesares sinceramente que tienen que hacer esto, no obstante TSA no es obligado para el daño a sus cerradoras resultando de esta precaución necesaria para la seguridad”.

Das heißt auf Spanisch zu ziemlich genau gar nichts.

Grandios auch der englische Slogan “Smart security saves time”, der im “Spanischen” folgendermaßen lautet: “La seguridad elegante ahorra tiempo”.

Fehlersuche im koreanischen Disneyland

Fehlersuche im koreanischen Disneyland
Dienstag, August 17th, 2010

Immer für lustige Übersetzungen gut ist Korea, wo der fleißige Übelsetzungs-Jäger FJS in “Lotte World”, laut seiner Aussage einem vollklimatisierten Abklatsch von Disneyland in Seoul, fündig geworden ist.  Kaum zu glauben, wie viele Fehler in einem kleinen Satz unterzubringen sind! Während noch halbwegs verständlich ist, dass der Zutritt eine gewisse Zeit vor dem Beginn der Veranstaltung möglich ist, fehlt die magische Zahl – wird wohl die 5 von oben sein. Warum einfach, wenn es auch so schön schwierig geht?

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Fischen nur für Sprachkundige

Fischen nur für Sprachkundige
Montag, August 16th, 2010

Ein besonders lustiges Schild hat eine Kollegin, die Übersetzerin Marianne Reiner, in Irland gefunden. Die englische Aufschrift besagt, dass Fischen nur mit Genehmigung erlaubt ist. Im Deutschen und Französischen verschwindet diese Nuance und Fischen ist schlicht verboten. Hier zeigt sich wieder mal eindrucksvoll, dass es äußerst vorteilhaft ist, die Landessprache zu beherrschen.

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Door open!

Door open!
Donnerstag, Juli 8th, 2010

Jérôme Bonzon hat dieses wunderbare Fundstück von einer Schifffahrt in Hamburg mitgebracht. Ein Hinweisschild auf Deutsch besagt “Tür öffnen”, was sicherlich kein Befehl im Sinne von “Öffnen Sie die Tür” ist, sondern ein Hinweis, dass die Tür so oder so zu öffnen ist. Etwa durch Drücken auf einen Knopf oder was weiß ich. Hier zeigt sich sehr schön, dass die direkte Übertragung in die Fremdsprachen nicht funktioniert: “door open” ergibt keinen Sinn und auch “porte ouvrir” nicht. Gemeint ist wohl “to open the door, XY” und “pour ouvrir la porte, XY”. Gerade Hinweisschilder mit komprimierter Information oder Handlungsanweisungen bergen sehr viel Fehlerpotenzial. Es ist allerdings nachvollziehbar, dass Sprachunkundige meinen, einfach die entsprechenden Wörter in Online-Wörterbüchern nachschlagen zu können und sich so die Übersetzerin sparen. Aus deren Sicht ist es auch schwer vorstellbar, dass anscheinend einfache Dinge so schiefgehen können.

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A pet don’t carry in

A pet don’t carry in
Freitag, Juni 25th, 2010

Lustiges gibt’s auf der Hotelinformation des Muju-Resort in Korea zu lesen. Ganz oben: “the rooms of the mujuresort a pet don’t carry in”.

Wir raten mal ganz frei von der Leber, dass Haustiere hier nicht erlaubt sind, was uns das arme durchgestrichene Hündchen daneben eindrucksvoll bestätigt. Es leben Piktogramme!

Vielen Dank an FJS für dieses Fundstück.

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