Kategorie: ‘Tourismus’

Hair and body gentle wash

Hair and body gentle wash
Dienstag, Juni 15th, 2010

Die Syntax, auch Satzbau genannt, kann eine knifflige Sache sein. Hier wird aus  “mildem Duschgel für Haut und Haar” im Englischen “hair and body gentle wash” anstelle von “gentle hair and body wash”. Wie so oft gilt: Knapp vorbei ist auch daneben.

Die “Taubnessel” nennt sich “deadnettle”, mutiert hier aber in Kombination mit “weiß” zur “white-dead nettle”. Auch ein falsch gesetzter Bindestrich kann für Verwirrung sorgen. Richtig wäre “white deadnettle”.

Gesehen im Hotel Ibis in München. Zum Vergrößern bitte wie immer klicken.

Von “high quality sea” to “sea not suitable”

Von “high quality sea” to “sea not suitable”
Samstag, Juni 5th, 2010

Hier in Pula/Kroatien wird mit dieser Übelsetzung zumindest ungefähr rübergebracht, worum es geht. Vermutlich darum, dass im ersten Fall keine Einwände gegen das Schwimmen bestehen und im letzten Fall vom Baden abgeraten wird.  “High quality sea” und “sea not suitable for swimming” sind nette Versuche, den nicht ganz klaren Sachverhalt zu vermitteln (hoher Wellengang im Mittelmeer? unangenehme Viecher?).  Zum Vergrößern bitte klicken.

Vielen Dank an Schwesterherz Judith Jenner.

Driving married couples into their happiness

Driving married couples into their happiness
Dienstag, Mai 25th, 2010

Hochgradig holprig ist dieser “englische” Text eines Automobil-Exponats im Technischen Museum in Sinsheim, Deutschland. Es ist offensichtlich, dass sich da jemand völlig Planloser an die Arbeit gemacht hat. Das Ergebnis ist so lustig wie peinlich. Der Umgang mit dem deutschen “natürlich” ist bei einer Übersetzung ins Englische immer schwierig. Recht viel schlechter als hier hätte man das Problem aber mit Sicherheit nicht lösen können.

Auch wunderbar gruselig: “This car is the most favourite one among the classic cars”. Und: “it drove many married couples into their happiness”. Ich kann nur sagen: lousy translations like this one drive me mad :)

Zum Vergrößern bitte aufs Foto klicken.

Besten Dank an Susanne Lenhart für dieses Fundstück.

Placing clocks before 1 hour

Placing clocks before 1 hour
Montag, April 19th, 2010

Auch wenn dieses Hotel in München nicht in die klassische Falle getappt ist, “Sommerzeit” mit “summer time” zu übersetzen (korrekt ist ja bekanntlich “daylight saving(s) time”, wobei sich in UK anscheinend “summer time” auch in juristischen Texten durchgesetzt hat), hat es die inhaltliche Beschreibung dieses Vorgangs in sich: “… the clocks will be placed before by one hour”. Das ist für Nur-Englischsprachige recht kryptisch, da “place” meistens physisch gemeint ist, im Sinne von “platzieren”, “irgendwas irgendwo hinstellen”.  Richtig wäre “will be advanced by one hour” oder “adjusted forward one hour” oder so.

Wie dem auch sei: willkommen in der Sommerzeit!

Vielen Dank an Franziska Riedler für diese Einsendung.

Wer hat Lust auf Shoppingmachen?

Wer hat Lust auf Shoppingmachen?
Dienstag, März 9th, 2010

Garantierte Lacher gibt es immer dann, wenn man einen aus einer Sprache entlehnten Begriff aus einer zweiten Sprache in eine dritte Sprache mehr oder weniger wörtlich übersetzt. So wurde hier aus dem englischen “shopping” im Französischen “faire du shopping”, was dann im Deutschen wiederum “Shopping machen” ergab. Besonders pikant in diesem Fall ist auch die Assoziation zu “Pipi machen”, die sich einem förmlich aufdrängt. Zwar ist es von dem einem zum anderen nicht wirklich weit, aber ob das die Leute wirklich dazu bringt, ihren Urlaub über das Portal zu buchen, bleibt zu bezweifeln.

Herzlichen Dank an Martina Koppelwieser für Text und Bild.

Dieser Leckerbissen stammt übrigens von der Website www.viaeuropa.com

Weitere folgen in Bälde hier auf der Website.


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