Kategorie: ‘Tourismus’

Door open!

Door open!
Donnerstag, Juli 8th, 2010

Jérôme Bonzon hat dieses wunderbare Fundstück von einer Schifffahrt in Hamburg mitgebracht. Ein Hinweisschild auf Deutsch besagt “Tür öffnen”, was sicherlich kein Befehl im Sinne von “Öffnen Sie die Tür” ist, sondern ein Hinweis, dass die Tür so oder so zu öffnen ist. Etwa durch Drücken auf einen Knopf oder was weiß ich. Hier zeigt sich sehr schön, dass die direkte Übertragung in die Fremdsprachen nicht funktioniert: “door open” ergibt keinen Sinn und auch “porte ouvrir” nicht. Gemeint ist wohl “to open the door, XY” und “pour ouvrir la porte, XY”. Gerade Hinweisschilder mit komprimierter Information oder Handlungsanweisungen bergen sehr viel Fehlerpotenzial. Es ist allerdings nachvollziehbar, dass Sprachunkundige meinen, einfach die entsprechenden Wörter in Online-Wörterbüchern nachschlagen zu können und sich so die Übersetzerin sparen. Aus deren Sicht ist es auch schwer vorstellbar, dass anscheinend einfache Dinge so schiefgehen können.

Zum Vergrößern bitte wie immer klicken.

A pet don’t carry in

A pet don’t carry in
Freitag, Juni 25th, 2010

Lustiges gibt’s auf der Hotelinformation des Muju-Resort in Korea zu lesen. Ganz oben: “the rooms of the mujuresort a pet don’t carry in”.

Wir raten mal ganz frei von der Leber, dass Haustiere hier nicht erlaubt sind, was uns das arme durchgestrichene Hündchen daneben eindrucksvoll bestätigt. Es leben Piktogramme!

Vielen Dank an FJS für dieses Fundstück.

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Hair and body gentle wash

Hair and body gentle wash
Dienstag, Juni 15th, 2010

Die Syntax, auch Satzbau genannt, kann eine knifflige Sache sein. Hier wird aus  “mildem Duschgel für Haut und Haar” im Englischen “hair and body gentle wash” anstelle von “gentle hair and body wash”. Wie so oft gilt: Knapp vorbei ist auch daneben.

Die “Taubnessel” nennt sich “deadnettle”, mutiert hier aber in Kombination mit “weiß” zur “white-dead nettle”. Auch ein falsch gesetzter Bindestrich kann für Verwirrung sorgen. Richtig wäre “white deadnettle”.

Gesehen im Hotel Ibis in München. Zum Vergrößern bitte wie immer klicken.

Von “high quality sea” to “sea not suitable”

Von “high quality sea” to “sea not suitable”
Samstag, Juni 5th, 2010

Hier in Pula/Kroatien wird mit dieser Übelsetzung zumindest ungefähr rübergebracht, worum es geht. Vermutlich darum, dass im ersten Fall keine Einwände gegen das Schwimmen bestehen und im letzten Fall vom Baden abgeraten wird.  “High quality sea” und “sea not suitable for swimming” sind nette Versuche, den nicht ganz klaren Sachverhalt zu vermitteln (hoher Wellengang im Mittelmeer? unangenehme Viecher?).  Zum Vergrößern bitte klicken.

Vielen Dank an Schwesterherz Judith Jenner.

Driving married couples into their happiness

Driving married couples into their happiness
Dienstag, Mai 25th, 2010

Hochgradig holprig ist dieser “englische” Text eines Automobil-Exponats im Technischen Museum in Sinsheim, Deutschland. Es ist offensichtlich, dass sich da jemand völlig Planloser an die Arbeit gemacht hat. Das Ergebnis ist so lustig wie peinlich. Der Umgang mit dem deutschen “natürlich” ist bei einer Übersetzung ins Englische immer schwierig. Recht viel schlechter als hier hätte man das Problem aber mit Sicherheit nicht lösen können.

Auch wunderbar gruselig: “This car is the most favourite one among the classic cars”. Und: “it drove many married couples into their happiness”. Ich kann nur sagen: lousy translations like this one drive me mad :)

Zum Vergrößern bitte aufs Foto klicken.

Besten Dank an Susanne Lenhart für dieses Fundstück.


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