Kategorie: ‘Tourismus’

Präpositionsschwierigkeiten in Korea

Präpositionsschwierigkeiten in Korea
Samstag, Oktober 31st, 2009

Präpositionen sind eine schwierige Sache – ganz besonders schwer tut man sich damit im DaeMyoung Resort in Korea. Heißt es nun “at”, “out from”, “into the” balcony – oder sonst was? Leider kann man bei den Präpositionen grandios danebenliegen, wie auch hier.

Zum Vergrößern bitte klicken.

Danke diesmal wieder an FJS.

Aus “open bar” mach “freie Bar”

Aus “open bar” mach “freie Bar”
Freitag, Oktober 23rd, 2009

Dieses sehr nette Beispiel hab ich aus Spanien zugesandt bekommen. In einem Hotel wird dort ein Halloween-Abend veranstaltet. Nach Bezahlung des entsprechenden Eintrittspreises gibt es “barra libre”,  korrekt ins Englische übersetzt mit “open bar”. Aus “open bar” wurde dann im Deutschen “freie Bar”. Gemeint ist, dass alle Getränke inklusive sind. Dass die Bar dabei frei und nicht ständig besetzt ist, ist eine Grundvoraussetzung des ganzen Vergnügens :)

Zum Vergrößern bitte einfach auf das Bild klicken.

Faltem den Ticket um die Drachtseil

Faltem den Ticket um die Drachtseil
Montag, Oktober 19th, 2009

Lustig, was es an dieser Bootsanlegestelle in Dänemark so zu lesen gibt. Wer sein oder ihr Boot dort über Nacht stehen lassen möchte, muss ein Ticket kaufen und ebendieses dann “faltem um die Drachtseil”.

Sehr lustig, sehr holprig, aber immerhin halbwegs verständlich, dass man das Ticket irgendwie um das Drahtseil wickeln möge. Ob das hält, ist eine andere Frage.

Nett auch das doppelte r bei der englischen Version im Wort “arround”.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Bitte sich die Vorhänge zuzuhalten

Bitte sich die Vorhänge zuzuhalten
Dienstag, Oktober 13th, 2009

Eine wunderschöne “Übelsetzung” hat Paulina Klotz in einer Kabine der Fähre  “Ikarus Palace” der Reederei Minoan Lines auf der Strecke Venedig-Patras gesehen.

Dort werden die Fahrgäste gebeten, “sich, während der Nacht, die Vorhänge zuzuhalten”.

Wie das denn gehen soll, darüber rätselte so mancher Fahrgast die halbe Nacht :)

Farbzeugs im Essen

Farbzeugs im Essen
Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Das Hotel NH in Berlin wartet mit netten selbst gebastelten Übersetzungsversuchen in der Speisekarte des Room Service auf. “Dye stuff” steht da als Vermerk bei bestimmten Gerichten. Gemeint ist “Farbstoff”. Das Problem:  “dye” heißt schon Farbe, wobei dieses Wort aber nur dann verwendet wird, wenn es sich um das Färben von Stoffen handelt. Besonders nett: Hier wurde ein zusammengesetztes Substantiv einfach in die Einzelteile zerlegt, diese dann einzeln katastrophal übersetzt und dann das Ganze wieder zusammengepappt (analog würde dann “Handschuh” zu “hand shoe”). “Stoff” wird hier – eh ganz logisch – zu “stuff”, also “Zeug(s)”. Des Rätsels Lösung: Wenn es sich um Speisen handelt, sollte korrekterweise von “artificial coloring” die Rede sein. Schade, dass eine internationale Kette wie NH sich der Komplexität von Sprachen und Übersetzungen nicht bewusst ist und auf die Dienste von Profis verzichtet.

Übrigens ist “conservation agent” für “Konservierungsstoff” natürlich auch grober Unfug. Korrekt wäre “preservatives”.


Seite 9 von 17« Erste Seite...2345678910111213141516...Letzte Seite »