Aus “open bar” mach “freie Bar”

Aus “open bar” mach “freie Bar”
23.10.2009 von Dagmar Jenner

Dieses sehr nette Beispiel hab ich aus Spanien zugesandt bekommen. In einem Hotel wird dort ein Halloween-Abend veranstaltet. Nach Bezahlung des entsprechenden Eintrittspreises gibt es “barra libre”,  korrekt ins Englische übersetzt mit “open bar”. Aus “open bar” wurde dann im Deutschen “freie Bar”. Gemeint ist, dass alle Getränke inklusive sind. Dass die Bar dabei frei und nicht ständig besetzt ist, ist eine Grundvoraussetzung des ganzen Vergnügens :)

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Für künftige Referenz Schlüssel und Geheimnis

Für künftige Referenz Schlüssel und Geheimnis
22.10.2009 von Dagmar Jenner

Facebook kündigt ja immer wieder recht stolz an, dass die eigene Website mittels  “Crowdsourcing” vollständig von freiwilligen Laien in dutzende Sprachen übersetzt wird. An diesem Beispiel der Unterseite für EntwicklerInnen kann man/frau sehr schön bewundern, was dabei rauskommt: “Für künftige Referenz Schlüssel und Geheimnis.” Alles klar?

Ansonsten gibt es da noch so wunderbare Dinge zu lesen wie: “Du kannst den Connect Playground für einfaches copy & paste social markup erkunden”.

Und: “www123 steht jetzt Teil für Connect zur Verfügung.”

Womit alle Klarheiten beseitigt wären …

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It does not have to be a dream anymore!

It does not have to be a dream anymore!
20.10.2009 von Dagmar Jenner

Bei der Lektüre dieser Zeitungsannonce der Firma Glorit in der englischsprachigen Beilage der Tageszeitung “Der Standard” drängen sich nicht Träume, sondern Alpträume auf. Der Text wurde Wort für Wort vom Deutschen ins Englische übersetzt. Schon am Anfang wird “inmitten (des Freizeitgebietes)” zu “in between”, was ja “dazwischen” heißt. An dieser Annonce stimmt weder das Vokabular, noch die Syntax noch die Idiomatik.  Es ist im Prinzip ein deutscher Satz mit englischen  Wörtern. Mit einer gelungenen Übersetzung hat das natürlich nichts zu tun. Besonders misslungen: “Es muss kein Traum mehr sein,…” -> “It does not have to be a dream anymore”. Das geht im Englischen leider gar nicht.

Mal sehen, bei wie vielen Englischsprachigen diese Annonce die beabsichtigte Glaubwürdigkeit erzeugt … aber wahrscheinlich eher unfreiwillige Heiterkeit.

Faltem den Ticket um die Drachtseil

Faltem den Ticket um die Drachtseil
19.10.2009 von Dagmar Jenner

Lustig, was es an dieser Bootsanlegestelle in Dänemark so zu lesen gibt. Wer sein oder ihr Boot dort über Nacht stehen lassen möchte, muss ein Ticket kaufen und ebendieses dann “faltem um die Drachtseil”.

Sehr lustig, sehr holprig, aber immerhin halbwegs verständlich, dass man das Ticket irgendwie um das Drahtseil wickeln möge. Ob das hält, ist eine andere Frage.

Nett auch das doppelte r bei der englischen Version im Wort “arround”.

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Warme Salsa gefällig?

Warme Salsa gefällig?
16.10.2009 von Dagmar Jenner

“Salsa caliente” verspricht dieses Fertiggericht, zu Deutsch: “warme Soße”. Blöderweise ist hier vermutlich keine warme, sondern eine scharfe Soße gemeint. Vermutlich handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen – “hot sauce”. Leider heißt “hot” sowohl “heiß” als auch “scharf”. Da hat dann jemand (oder eine Maschine?) eben einfach den erstbesten Eintrag im Englisch-Spanisch-Wörterbuch genommen und der war wohl: caliente. Richtig wäre: picante.

Ansonsten stellt sich nur noch die logistische Frage, wie denn eine Soße in der Packung so lange warm bleiben kann …

Gesehen im Supermarkt “Hofer” in Wien.


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